# 649

Freitagsfüller

  1. Muss man eigentlich immer das machen, was von einem erwartet wird? Ich denken nicht.
  2. Das war immer mein Gedanke, als ich jung war . Und jetzt, im besten Alter, erst recht!
  3. Den Geschmack von Kaffee mag ich viel zu gerne, um auf ihn freiwillig zu verzichten.
  4. Genau gestern Nachmittag im Büro habe ich gedacht: was soll das?
  5. Meine Mutter sagte viele Dinge, über die ich den Kopf schüttelte
  6. Ich kann recht gut einschlafen.
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen hoffentlich ruhigen Abend in meinem Stricksessel oder auch noch etwas vorm Läppi. Ich möchte die Sockenwolle weiter verspinnen, morgen habe ich geplant, im Garten arbeiten. Einige Blättern liegen bereits auf dem Rasen, diese werden am Schuppen gehäuft, zusammen mit einer kleinen Holzkonstruktion für Igel & Co. Abends werden mein Mann und ich ins Kino zu gehen.. Er möchte so gerne den neuen Jimmy Bondy sehen und Sonntag möchte ich nicht verplanen, da ich auch mal gerne in den Tag hineinlebe !

Mittwochs-ABC: »K« (2. Staffel)

… wie Kirche

Wie denkt ihr über die Kirche? Braucht ihr sie, um euren Glauben leben zu können? Versteht und akzeptiert ihr alle Gebote?

Die Kirche und ihre achso frommigen und guten Gläubigen ist für mich ein absolutes Reizthema.
Ich wurde als kleiner Stöpsel getauft, das ist aber auch alles. Ich habe mich nicht konfirmieren lassen. Meine Freunde und Mitschüler taten es eh nur weil es Kohle gab und es halt „Tradition“ war und es einfach dazu gehörte. Mir war die gesellschaftliche Norm schon immer schnurzpiepegal.

Ob in meiner Kindheit oder als Erwachsene; Menschen die ich kennenlernte und sich gute Christen usw. nannten, waren ganz schreckliche, egoistische und verlogene Menschen. Man muss nur die Nachrichten lesen oder sehen, das langt mir schon und mir kommt der Kaffee hoch.

Wie schon einst der gute Marius sang:

„Glaubst du an den lieben Gott?
Oder an Guevara?
Ich glaube an die Deutsche Bank
Denn die zahlt aus in bar – aauh.“

1000 Fragen an mich selbst

Zugegeben, es wird dauern bis ich all diese Fragen beantwortet habe. Ich fange nun einfach mal an, sonst wir es nie etwas.

  1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?
    Gerade jetzt. Jetzt beantworte ich zum ersten Mal diese ersten 10 Fragen von 1000.
  1. Mit wem verstehst du dich am besten?
    Zum Glück mit meinem Mann und meinem Sohn
  1. Worauf verwendest du viel Zeit?
    Wenn man von der Arbeit einmal absieht, dann ist es mein Hobby, das Spinnen und Stricken.
  2. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?
    Über so richtig doofe Witze. Mir fällt nur keiner ein, denn ich kann mir absolut keine Witze merken.
  3. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?
    Wenn es soweit käme, hätte es einen triftigen Grund und ich wäre dann bestimmt nicht die Einzige, die weint. Es wäre demnach nicht schlimm. Es ist eh so, dass ich, wenn jemand weint, mitweinen muss.
  4. Woraus besteht dein Frühstück?
    Zuhause erst einmal eine Tasse Kaffee, denn ich bekomme so früh am Morgen nicht herunter. Im Büro dann irgendwann esse ich Obst und ein Vollkornbrötchen oder auch mal Haferflocken o.ä.
  1. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
    Meinem Mann
  2. In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter?
    In vielen Punkten, je älter ich werde. Manchmal kann ich es gar nicht so sagen. Meine Stimme? Die Art wie ich mich ausdrücke? Man sagt ja, man lebt irgendwie in seinen Nachkommen weiter. Das kann ich auf jeden Fall nachvollziehen.
  1. Was machst du morgens als Erstes?
    Den Wecker ausschalten und denken: och nööööö
  1. Kannst du gut vorlesen?
    Ja. Und es bringt Freude. Früher, als mein Sohn klein war, las ich ihm jeden Abend, oder auch mal zwischendurch, aus seinen Kinderbüchern vor. Ach, das war schön.  Wenn ich in Rente gehe, dann will ich mal schauen, ob ich vielleicht als Ehrenamtliche Vorleserin im Kindergarten oder o.ä. Einrichtung tätig sein kann.

Eine Reise in die Heimat

Schon lange wollte ich mal wieder in meine Heimatstadt Kiel. Ich wohne ein paar unwesentliche Kilometer von Kiel entfernt und hatte Heimweh. Ganz dolles Heimweh. Also buchte ich mir für das letzte Wochenende ein Bahnticket und ein Hotelzimmer, direkt am Hafen. Ich hatte Glück und konnte gleich nach meiner Ankunft einchecken. Da im Zimmer eine kleine Kaffeemachine stand, trank ich in Ruhe einen Kaffee, packte die Tasche aus und genoss die Aussicht.

Dann fuhr ich mit dem Bus nach Wellingdorf, die Gegend, in der ich aufwuchs.

Wellingdorf, auf der alten Brücke

Zu Fuß streunerte ich dann von dort aus ein paar Kilometer durch Kiel und dann zurück in Richtung des Hotels. All zu viele Fotos habe ich nicht geschossen. Der Tag war viel zu kurz für meine ganzen Vorhaben.

Auf der Hörnbrücke


Von meinem Zimmer aus hatte ich einen kleinen, aber tollen Blich auf den Hafen. Und schaute morgens, beim ersten Kaffee, schon beim Beladen der Container zu.

Sonntag musste ich dann leider bereits wieder nach dem Frühstück abreisen… Tschüs, mein Kiel, ich bin bald wieder da.

Schal, Handstulpen und Strickplaner

Die Zeit zum Stricken nehme ich mir im Moment einfach. Frei nach Schnuute sind ein Schal und Handstulpen fertig geworden. Die ganze Wolle in den Kisten muss unbedingt verstrickt werden und mit so Kleinigkeiten bekomme ich so einiges verarbeitet. Der Schal ist aus Alpaka und Kidsilk, die Stulpen aus Sockenwolle.

Der neue Strickplaner erhielt auch noch einen schönen Pulli. Er ist ein wenig eng geworden, aber er wird sicherlich noch etwas ausleiern.

# 648

Freitagsfüller
  1. Neuerdings kann ich wieder meine heißgeliebte Hafermilch im Kaffee vertragen. Darüber bin ich besonders glücklich!
  2. Mein Magen-Darm-Trackt ist einfach etwas empfindlich
  3. Gerade jetzt höre ich  das Rauschen des Lüfters im Laptop und die Musik, die aus der Küche herüberschallt. Hach, mein Mann muss aber auch immer so aufdrehen *lach*
  4. Vollkornbrot mit viel Gemüse rundherum finde ich besonders sättigend.
  5. Die letzte Person, die ich umarmt habe ist mein Mann.
  6. Ich könnte sofort wieder ins Bettchen hüpfen und so schön weiter schlafen….. oder besser nicht?
  7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf die Badewanne. Nach der Arbeit geht es los mit dem Aus-und Einzug des Sohnemanns. Dann werde ich noch irgendwie und irgendwann einkaufen um heute Abend etwas schönes zu Essen auf den Tisch zu stellen. Morgen habe ich geplant, mit Junior gemeinsam die alte Wohnung besenrein und sauber zu hinterlassen, Wäsche zu waschen und noch irgendwie ein oder zwei Reihen zu stricken. Und Sonntag möchte ich abwarten, was noch so zu erledigen ist. Ein wenig Ruhe und Entspannung für den Rest des Wochenendes wäre fein!

Mittwochs-ABC: »J« (2. Staffel)

… wie Jähzorn

Wie schätzt ihr euch ein? Seid ihr jähzornig?

Jähzorn und cholerisch. Ich hatte mal einen Chef, der war so. Der hat tatsächlich stundenlang im Büro rumgewütet und immer wieder die selbe Leier von sich gegeben. Allerdings war ich nicht lange dort beschäftigt, 😉 ich habe alsbald wieder gekündigt.

Zum Glück bin ich überhaupt nicht jähzornig, nicht einmal annähernd. Ich kann mich erinnern, dass ich einmal so richtig explodiert bin, weil ich richtig, richtig wütend war. Das war aber auch nur ganz kurz. Meistens, wenn ich (mal) sauer bin, dann ziehe ich mich erst mal zurück in mein Schneckenhaus. Das ist sicherlich auch nicht ganz so richtig.